08.05.2022 Landesvielseitigkeitstest der Klassen 2 und 3

Landesvielseitigkeitstest der Klassen 2 und 3 – eine Herausforderung für alle

In der Vorbereitung für solch einen Test gibt es viel zu tun. Kampfrichter und Riegenführer einladen und festlegen. Hallen bestellen, enorm viele Listen vorbereiten, die Halle entsprechend ausgestalten und und und. Viel Arbeit für gerade einmal 57 Meldungen aus dem gesamten Regierungsbezirk Südwestsachsen. Knapp die Hälfte davon von unserem TSP. Eigentlich eine traurige Entwicklung.

Wir trafen uns bereits 8.00 Uhr in der Schwimmhalle und bildeten sieben Riegen. Nach der Erwärmung, dem Einschwimmen und der Einweisung wurden noch einmal alle Sportler auf die Anforderungen und den Ablauf des Schwimmtestes aufmerksam gemacht. Es sollte ein anstrengender und extrem „kalter“ Vormittag werden. Alle hatten eine Menge Strecken und Tests zu absolvieren. Los ging es mit den Delphinbeinbewegungen und dem Gleiten. Bei ersterem war das Tauchen in der Bauchlage noch ganz ordentlich, aber in der Rückenlage schafften es nur fünf Kinder die geforderten 15m zu durchtauchen. Beim Gleiten sah es nicht wesentlich besser aus. Nach einer kurzen Pause folgten die Sprintstrecken über 15m in allen Schwimmlagen. Der nächste Block bildete die Technikbewertungen. Hier wurde über die Distanz von 35m auf die gezeigte Schwimmtechnik Punkte vergeben. Als letztes mussten alle sich in der Beinarbeit, diesmal über 25m, bewähren. Insgesamt zeigte sich ein positives Bild unsere Talentestützpunktsportler ab. Wir konnten mit den Besten des Bezirkes sehr gut mithalten bzw. führten die Läufe an. Einziger Kritikpunkt ist, wie immer, das Brustschwimmen. Da ist das Gefälle von Spitze bis … extrem groß.

Nach knapp drei Stunden hatten alle ihre Übungen beendet und begaben sich zur Mittagspause. Diese Pause währte allerdings nur kurz. Bereits 13.00 Uhr trafen wir uns schon wieder in der Leichtathletikhalle zum athletischen Teil. Dabei waren Liegestütze, Rückenstreckhalte, Bauchmuskeltest, Klimmzüge, Dreierhopp, Klimmzüge verschiedene Beweglichkeitsübungen sowie Messen und Wiegen gefordert. Zu Beginn begaben sich alle in ihre eingeteilten Riegen. Die gesamte Zeit wurden sie von den Riegenführerinnen sehr gut betreut. Die Riegenführer machten mit den Kindern eine ordentliche Erwärmung. Dann startete der Wettbewerb. Station für Station wurde abgearbeitet. In Halle herrschte eine totale Ruhe. Der Test lief sehr entspannt ab. Alle sammelten viele Punkte. Nur bei den Klimmzügen und erstaunlicherweise bei der Streckhalte gab es Probleme. Diese Übungen mag man oder eben nicht.

Die Kampfrichter, viele unserer Eltern und auswärtige Trainer, haben einen hervorragenden Job gemacht. Es gab keinerlei Kritik. 14.30 Uhr war schon wieder alles vorbei. Jetzt werden die Startkarten nach Leipzig geschickt und wir warten auf die Auswertung.

 

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