24.10.2021 Dompfaff-Pokal in Fulda

Der Kurztrip nach Fulda hat sich gelohnt

Mit drei Sportlerinnen im „Gepäck“ traten wir die dreistündige Reise nach Fulda zum Dompfaff-Pokal an. Mit Heidi Schultze, Clara Mann und Fanny Milbach haben wir kurzfristig drei Mädchen des Jahrganges 2011 für diesen Wettkampf angemeldet. Dabei galt es für Fanny und Heidi sehr gute Zeiten für eine eventuelle Nominierung zum 10 Länderkampf im November in Berlin zu schwimmen.

Nach einer ruhigen Anreise erwartete uns ein sehr schönes Bad. Die Sitzplätze hatten wir direkt am Wettkampfbecken. Nach einer ordentlichen Erwärmung nebst Einschwimmen konnte es losgehen. 100m Rücken standen als erstes auf dem Programm. Diese liefen, trotz Bestzeiten, noch nicht optimal. Es flossen ein paar Tränen. Die Mädchen wollten einfach zu viel. Nach nur zehn Minuten Pause, musste Fanny gleich wieder ran. Diesmal über 100m Brust. Neben ihr ein Mädchen aus dem Jahrgang 2008. Das war Motivation genug. Von Anfang an machte Fanny mächtig Druck und kämpfte sehr tapfer. Am Ende sprangen hervorragende 1:39,8 min. heraus. Was in Sachsen in diesem Jahr noch niemand geschwommen ist. Über 50m Freistil blieben Heidi und Clara leider knapp über ihren Bestleistungen. Trotzdem sprangen die Plätz 2 und 3 heraus. Eine neue Strecke für unsere Sportler des Jahrganges 2011 waren die 200m Lagen. Eigentlich müsste die Distanz schon zum normalen Wettkampfprogramm gehören. Doch Corona machte da echt Probleme. So war die Nervosität bei Fanny mehr als zu spüren. Als sie auf dem Startblock stand schaffte sie es dann doch sich zu fokussieren und lieferte anschließend einen tollen Einstieg in diese Strecke ab. Mit 3:14,5 min. schaffte sie dabei eine sehr ordentliche Zeit. Es ist zu erwarten, dass diese auch für den Länderkampf reicht. Fanny kann also schon mal dafür planen. Im abschließenden Wettbewerb über 100m Freistil starteten wieder Heidi und Clara. Sie lieferten eine sehr gute Leistung ab und erreichten beide eine neue Bestleistung. Sie durften sich auch über Platz 1 und 2 freuen.

Die Reise hatte sich also gelohnt. Mit acht virtuellen Medaillen im Gepäck fuhren wir ziemlich gut gelaunt zurück nach Chemnitz.

Herzlichen Glückwunsch an alle Sportler für die erzielten Leistungen!

 

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