02.09.2020 Stauseelauf

Stauseelauf des LAC Chemnitz diesmal in Eigenregie

Im Wettkampfplan und als Auftakt zum Schwimmjahr stand eigentlich der Stauseelauf an erster Stelle. Nun ist in der heutigen Zeit alles anders als geplant. Da allerdings der LAC diesen schönen Lauf auch virtuell angeboten hat, konnten wir nicht widerstehen und haben uns in die Starterlisten eingeschrieben. Als Laufevent nutzten wir unser Athletiktraining am vergangenen Dienstag und Mittwoch.

Für die Kids kam das völlig überraschend. Denn wir hatten es vorher nicht angekündigt. Damit war ein volles Starterfeld garantiert. Ohne lange zu überlegen durften die Kinder der Jahrgänge 2010 bis 2012 einen locker, flockigen 2000m Lauf zurücklegen. Dies bedeutete auf der Radrennbahn vier große Runden. Alle haben das recht ordentlich gemeistert. Für die jüngeren Sportler waren 500m also eine Runde gefordert. Die flitzten los wie die Feuerwehr. Als wäre eine Schnappschildkröte hinter ihnen her. Dadurch kamen großartige Zeiten heraus. Bei den „Großen“ gab es am nächsten Tag gleich noch einen Nachschlag. Da einige neue Gesichter beim Training dabei waren, „durften“ alle noch einmal die 2000m zurücklegen. Am Anfang waren die Sportler nicht begeistert, doch dann kam der Ehrgeiz und von Anfang ging richtig die Post ab. Die ersten 500m wurden von Linus, Jannek und Martha unter zwei Minuten zurückgelegt. Alle drei hielten das Tempo auch in den folgenden Runden hoch. Im Schlussspurt setzten sich schließlich Jannek Postel in 8:20 min ganz knapp vor Linus Gasch und Martha Gensler durch. Martha lief mit 8:27 min ein Top-Zeit für Mädchen. Aber auch alle anderen, welche am Vortag schon gelaufen sind, konnten ihre Zeiten, größtenteils deutlich, verbessern. Um die Challenger noch spannender zu machen, durfte der Trainer diese Strecke auch zurücklegen. Er konnte seine Sportler nicht schlagen und musste sich mit 8:25 min hinter Jannek und Linus einreihen.

Bei den Kindern des Jahrganges 2013 gewann über 500m Mia Maria Wetzel in sehr guten 2:43 min knapp vor Emma Peter. Als schnellste Jungen kamen zeitgleich Ferdinand Goebel und Henry Toth in 3:15 min in Ziel.

Aber nicht das einige Denken, wir werden jetzt ein Laufverein. Aber für die Verbesserung des Ausdauervermögen ist diese Fortbewegungsform schon mal ganz vorteilhaft.

Herzlichen Glückwunsch auch an alle anderen Sportler für die tollen Leistungen!

 

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