19.-25.07.2020 Sommerferienfreizeit in Taltitz

Sommerlager 2020 – Tag 1 – alles wie immer

In diesem Jahr sollte alles anders werden. Doch weit gefehlt! Wir versuchen, möglichst viel Normalität in unser Sommerlager zu bekommen. Was uns recht gut gelingt. Nur bei der Anreise mussten wir uns den momentan geltenden Vorschriften beugen. Die Kinder wurden vor der Jugendherberge Taltitz – direkt an der Talsperre Pirk – in Empfang genommen. Dann war schon Schluss für die Eltern. Die Kids eroberten ihre Zimmer selbst, packten die Sachen aus und mussten mehr oder weniger erfolgreich die Betten beziehen.

Nach einer kurzen Einweisung stürmten wir das vogtländische Meer. Mit Booten ausgerüstet brachten wir richtig Lautstärke in die idyllische Landschaft. Selbst das kühle Wasser störte niemanden.

Nach dem Abendbrot spielten wir noch auf dem Gelände. Die Nachtruhe war auf 22.00 Uhr angesetzt. Wie es allerdings immer am ersten Tag so ist, dauerte es ein laaaange Weile, bis Ruhe eingezogen ist.

Tag 2 – Sommer, Sonne, Sonnenbrand? und große Poolparty

Das erste stimmte ganz genau. Vom Sonnenbrand wurden wir zum Glück verschont. Ein nicht enden wollender Fußmarsch brachte uns ins Freibad nach Oelsnitz. Schönster Sonnenschein lockte uns schnell ins Wasser. Am dichtesten umlagert wurden die Sprungtürme, vor allem der 5m Turm. Das Baden musste nur durch das Mittagessen unterbrochen werden. Wir haben eben richtige Wasserratten mitgenommen. Allerdings wurden auch die vielen Sandflächen mit Ostseefeeling, zum Buddeln und Spielen genutzt. Am Nachmittag trübte es sich ein und dunkle Wolken kündigten eine Gewitterfront an. So kam es dann auch. Wir bliesen allerdings rechtzeitig zum Rückzug und organisierten einen Pendelservice vom Bad zur Unterkunft. Alle waren sichtlich froh, nicht Laufen zu müssen. Als wir zurück waren, regnete es dann natürlich nicht mehr und die Sonne kam wieder zum Vorschein. Das passierte auch mit den Kids. Nach einer kurzen Pause krochen immer mehr aus ihren Zimmern ins Freie um Tischtennis und Fußball zu spielen, das Piratenschiff zu kapern oder einfach nur einer spannenden Geschichte zuzuhören. Inzwischen wurde das Abendbrot vorbereitet. Heute gab es vielerlei vom Grill. Alle schlugen sich die Bäuche voll. Wer viel isst, muss sich auch viel bewegen. Unter diesem Motto stand unsere Eröffnungsparty: „Wenn ich dance mit de Gänse“. Auf Grund der Wärme erstmals im Freien. Und dieses Experiment gelang hervorragend. Dank guter Musik, flotten Motivatoren und fleißigen Tanzbienchen feierten wir eine richtig tolle Party. Wie im Beachclub an der Rivera! Die meisten Kinder schafften sich die neunzig Minuten auf der Tanzfläche. Die Nachtruhe musste etwas warten.

Tag 3 – Gibt es noch Kompost?

So schlecht ist das Essen nun wieder auch nicht, könnte man meinen. Aber ein super Versprecher von ...? Nein, dass Essen ist schon in Ordnung. Es war nur ein falscher Ausdruck für Pfirsichkompott. Am heutigen Vormittag spielten wir Kapitän und Matrosen. Wir stachen mit der Ruder- und Schlaubootflotte in See. Einigen gelang dies recht gut, andere wiederum kämpften mit den Elementen Wasser und Wind sowie mit der Handhabung der schmalen Ruderblätter. Die paddelte jeweils ein größer mit den jüngeren gemeinsam über die Talsperre. Bis zum Mittagessen schafftes auch alle wieder in den Hafen. Allerdings einige schwimmender Weise.

Nach dem Mittagessen wurde erst einmal gechillt. Bevor wir schon wieder die Schuhe schnürten. Diesmal waren die Großen mit dem Bootausflug dran. Alle anderen wanderten zur offiziellen Badestelle der Talsperre. Das Wasser kam uns irgendwie kälter vor als am Vortag. Trotzdem nutzten wir oft das kühle Nass. Zum Abendbrot gab es heute Nudelauflauf. Da haben die Kinder das erste Mal ordentlich zugeschlagen. Da wir heute ja noch nicht auf dem Wasser waren, starteten wir unmittelbar danach zur Standup-Paddeltour. Heute war schnell Ruhe bei der Nachtruhe.

 

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