05.-06.10.2019 Bezirks-Kurzbahn-Meisterschaften in Plauen

Bezirkskurzbahnmeisterschaften in Plauen – der Wettkampf im Wettkampf

Es war schon eine Hatz, was in Plauen abging. Nur gut, dass wir unsere Sportler der Jahrgänge 2010 und 2011 in zwei Gruppen geteilt hatten. Dadurch war die Situation für Trainer und Sportler noch handelbar. Wenn auch ohne großen Leistungsgedanke. Die Veranstalter waren bemüht zügig durch die vielen Wettkämpfe zu kommen. Was auch gelang. Alles war Top-organisiert und lief wie am Schnürchen. Des einen Freud

ist des anderen Leid. Es ist zwar schön, wenn ein Wettkampf flott voran geht, aber das war des Guten zu viel. Die Kids konnten zwischendurch nicht einmal trockene Sachen anziehen oder etwas Essen. Sie hetzten vom Start zur Siegerehrung und wieder zum Start. Oft mussten sie gleich vorn stehen bleiben. Der Wettkampf wurde gnadenlos durchgezogen. Zum Teil waren wir zwanzig Minuten vor dem Zeitplan. Nehmen wir es also sportlich als wettkampfspezifisches Training! Am Start waren am ersten Wettkampftag der Bezirks-Kurzbahn-Meisterschaften die Jahrgänge 2009 bis 2011. Wir waren mit über 42 Sportlern vertreten. Die Kinder des Jahrganges 2009 absolvierten beide Abschnitte. Die beiden jüngeren Jahrgänge waren jeweils nur in einem Abschnitt im Einsatz.

Für den Jahrgang 2011 galt es, weitere Wettkampferfahrungen zu sammeln und siech über länger Strecken als 50m auszuprobieren. Ebenso sollten die neu erlernten Wenden angewandt werden. Alles klappte erstaunlich gut. Auch wenn bei jeder Wende die Angst, es falsch zu machen, deutlich sichtbar war. Trotzdem, ein großes Lob für den Mut! Mit Henrike Schindler, Anna Gunia, Danielle Nicolai und Paul Wehner schafften es vier Sportler auf allen vier eingesetzten Strecken auch neue Bestleistungen zu erreichen. Das war bei den kurzen Pausen hervorragend. Als fleißigste Medaillensammler erwiesen sich Laura Böhm, Danielle Nicolai, Marlene Schreiber, Philipp Stang und Paul Wehner. Clara Mann, Heidi Schultze, Moritz Krahnert, Emil Wostrack, Laura, Paul und Danielle versuchten sich über eine 200m Strecke und konnten sie konditionell schon recht ordentlich bewältigen. Stella Weißmann freute sich über ihre erste Medaille, Louis Hirsch und Tamara Hahn erreichten mehrere Bestleistungen. Jannik Kade musste, nach einem Medaillengewinn, leider krankheitsbedingt den Wettkampf aufgeben. Alle Kinder konnten mindestens eine Medaille erringen. Weiter sehr intensiv müssen wir im Rücken- und Kraulschwimmen arbeiten. Da machen wir noch zu viele Fehler.

Im Jahrgang 2010 sammelten wir gleich irre 43 Medaillen ein. Eine Top-Bilanz! Nach dem anstrengenden Training der letzten Tage waren allerdings die geschwommenen Zeiten noch nicht im grünen Bereich. Das ist aber normal. Alle haben bei jedem Einsatz mächtig gekämpft. Martha Gensler und Julia Uhlig schwammen bei jedem Start auch eine neue Bestleistung. Bei jedem Start auf dem Treppchen standen: Mailin Nachsel-Weschke, Jannek Postel, und Martha Gensler. Zu drei Medaillen bei vier Starts reichte es bei Lieselotte Nagel, Arvid Pilz, Lukas Hoheisel, Lina Jolie Ahnert, Leonie Wagner, Maddox Nagy und Maximilian Weiß. Mit Lieselotte, Johanna Postel, Maddox und Lukas starteten vier Sportler das erste Mal über 100m Schmetterling und konnten diese kraftraubende Strecke sehr gut zurücklegen. Lediglich Lukas machte bei einer Wende einen Fehler und wurde leider disqualifiziert. Wo wir gerade bei Fehlern sind. In diesem Jahrgang gab es die meisten Disqualifikationen und wir waren da stark vertreten. Vor allem beim Brustschwimmen schlugen einige nur mit einer Hand an. Das darf in dem Alter nicht mehr passieren! Sehr erfreulich verlief das Rückenschwimmen. Da wurden fast durchgängig Bestleistungen aufgestellt, egal ob Beinarbeit oder 200m Gesamtbewegung. Ebenso das Freistilschwimmen bei den Mädchen. Tapfer gekämpft haben auch Hanna Zeiger, Johanna Nönnig, Mona Gerlach, Chiara Bonnet, Noelle Naumann, Maximilian Reyer, Scott Richter und Tobias Seidler.

Der Jahrgang 2009 war an beiden Abschnitten im Einsatz. Jeder durfte sechs Starts absolvieren. Hier muss man leider etwas differenzieren. Die Leistungen der Mädchen waren hervorragend. Von 18 Starts wurde 15 Bestleistungen erreicht. Leider hatte hier Emilia Scheliaskov einen Sieg über 50m Kraul-Beinarbeit, durch eine falsche Wende, verschenkt. Trotzdem sammelten die Mädchen neun Medaillen. Davon fischte Nelly Ronneberger vier Gold- und eine Silbermedaille aus dem Plauener Wasser. Emilia freute sich über vier Medaillen. Miriam Hetze gelang, trotz toller Leistungen, nicht der Sprung aufs Siegerpodest. Bei den Jungen erwies sich Hugo Uhlig mit einem kompletten Medaillensatz als der Beste unserer drei Sportler. Leider vergab er über 200m Brust, durch eine falsche Wende, den sicheren Sieg. Max Degelmann (2 Medaillen) und Bastian Hirt kämpften tapfer um gute Leistungen. Leider gelang nicht alles.

Insgesamt durften wir mit dem Abschneiden sehr zufrieden sein. Die Medaillenausbeute am ersten Tag stimmte mit 88 Plaketten. 31 Gold-, 26 Silber- und 31 Bronzemedaillen bekamen unsere Nachwuchsschwimmer überreicht. Die Bestleistungsquote lag bei knapp 50%. Das sollte beim Giraffenpokal verbessert werden.

Der Sonntag war den großen Sportlern vorbehalten. Da waren auch deutlich mehr Teilnehmer am Start. Neben der Wettkampfmannschaft 5+ nahmen auch viele Leistungssportler des Landesstützpunktes daran teil. Die Medaillenflut nahm dabei kein Ende. 137 Einzelmedaillen und drei Staffelsiege standen am Ende auf der Habenseite. Auch die Zeiten stimmten zu diesem Zeitpunkt.

Herzlichen Glückwunsch an alle Sportler für die erzielten Leistungen!

 

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