13.-15.09.2019 Auftakttrainingslager Klasse 3 auf dem Rabenberg

Auftakttrainingslehrgang der 3.Klasse auf dem Rabenberg – die schwierigen Tage mit den Rollen

Erst drei Wochen Schule und schon eine Auszeit für die Sportler. Ganz so ist es nicht. Zwar freuten sich die Kids auf den schulfreien Tag, dafür durften sie aber kräftig trainieren. Und zwar auf dem Rabenberg. Unsere Anreise verzögerte sich durch das tägliche Verkehrschaos in Chemnitz um eine gute halbe Stunde. Dadurch waren wir erst kurz vor halb zehn auf dem „Berg“.

Nach kurzer Orientierung und Einweisung gingen wir gleich in die Schwimmhalle. Uns blieben noch siebzig Minuten Wasserzeit. Diese nutzten wir für die Delphintechnik und da vor allem für die Beinarbeit inclusive Starts. Da kamen wir gar nicht erst ins frieren. Beim Mittagessen waren wir die ersten. Fast alle schlugen sich mächtig den Bauch voll. Zur Ausarbeitung und vor allem weil wir noch keine Zimmerschlüssel hatten, stürmten wir den Spielplatz. Unser Athletikeinheit am Nachmittag verbrachten wir im Ergometerraum und stiegen in die „Ruderboote“. Das hat allen mächtig Spaß gemacht. Hier waren am schnellsten: Clara, Noelle und Jannek. Die zweite Schwimmeinheit des Tages trainierten wir auf der 25m Bahn. Weiterhin stand das Delphinschwimmen an erster Stelle. Fast alle haben bis zum Schluss durchgehalten. Als Belohnung durften die Kids ins Wärme- und Sprudelbecken. Nach einer dreißig Minütigen Dehnungseinheit erhielten wir endlich unsere Zimmerschlüssel und haben diese natürlich sofort gestürmt. Obwohl es nur Zwei- und Drei-Bettzimmer waren, gestaltete sich die Bettenauswahl schwierig. Schließlich fand jeder eine Matratze zum Schlafen. Bis dahin dauerte es allerdings noch ein Weilchen. Erst stärkten wir uns beim Abendbrot. Dann gingen wir noch einmal in die Schwimmhalle um einen Wettkampf zu absolvieren. Dabei galt es über je 25m in den Beinbewegungen und der Gesamtbewegung aller Schwimmlagen möglichst schnell zu sein. Die Gesamtwertung konnte überraschend Maximilian bei den Jungen sowie Hanna bei den 2010er Mädchen gewinnen. Die Sieger des Jahrganges 2011 hießen Marlene und Philipp. Alle haben sich, trotz schwindender Kräfte, mächtig angestrengt. Um 21.00 Uhr lagen alle in den Betten. Die Jungen schliefen sofort, bei den Mädchen dauerte es eine Weile, bis Ruhe einzog.

Der Morgen begann mit einem ruhigen Frühstück und einem ebenso ruhigen Beginn mit einer Gymnastik, um die müden Gelenke wieder in Schwung zu bringen. Bei Schwimmtraining stand heute das Delphin- und Rückenschwimmen auf dem Programm. Vor allem die Rückenwende war für einige eine echte Herausforderung. Es sollten am Ende des Tage 90 Minuten Zeitaufwand werden, um die Wende zu beherrschen. Ob es gereicht hat, werden wir morgen sehen. Nach dem Mittagessen gönnten wir uns keine Pause, sondern wir nutzten das tolle Wetter für eine kleine Wanderung mit Spielplatzbesuch. Dafür „opferten“ wir unsere Athletikeinheit. Die Nachmittagsschwimmeinheit gehörte wieder dem Rückenschwimmen. Da das Wasser so kalt war, freuten sich alle auf die Sauna. Und es fanden alle auch super zu schwitzen. Damit aber nicht genug. Nach dem Abendbrot ging es gleich weiter. Wir wollten nochmals eine Stunde lang Wenden üben. Der Erfolg, naja! Heute schliefen alle sofort ein. Da hat das Training doch seine Wirkung nicht verfehlt.

Der Sonntag begann traditionell mit Wecken, Waschen, Frühstück und Sachen einpacken. Überpünktlich standen wir schon in der Turnhalle. Koordinative Übungen wie Rollen, Slalom oder auch Kopfstand waren gefragt. Bei Staffelspielen ließen wir es temperamentvoll ausklingen. Unsere letzte Schwimmeinheit galt dem Brustschwimmen und wie konnte es nicht anders sein – der Rückenwende. Fast alle beherrschten sie danach ganz ordentlich. Nun bleibt zu hoffen, dass dies auch in heimischen Schwimmhallen noch so ist. Nach dem Mittagessen fuhren wir zurück nach Chemnitz.

 

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