07.-13.07.2019 Sommerlager in Homersdorf

Sommerlager – Tag 1 – und wieder einmal im Land der Stechfliegen

Die Jugendherberge Hormersdorf ist nicht weit von Chemnitz entfernt. Sie liegt im Wald gleich neben dem Greifenbachstauweiher. Wir hatten 70 Plätze gebucht und glücklicherweise 84 Betten erhalten. Dadurch konnten wir 80 Kinder und Betreuer mitnehmen. Es blieb kaum ein Bett frei. In diesem Jahr haben wir Kinder von 6 bis 17 Jahre dabei. Eine schöne „Mischung“. Die ersten waren schon zeitig vor Ort. So wurden nacheinander alle

empfangen und die Zimmer konnten bezogen werden. Alle fanden auch ein Bett. Nach einer kurzen Belehrung erkundeten wir das Außengelände. Zum Abendbrot hatte noch niemand so richtigen Hunger. Da bekamen wohl die Süßigkeiten auf dem Zimmer den Vorrang! Da frische Luft gut tut, genossen wir nach dem Abend selbige. Wir bummelten zum Badestrand. Fast alle stürmten den Spielplatz – auch die großen „Kinder“. Einige buddelten gleich den Sandstrand um oder wateten wie die Störche im Wasser herum. Fast eine Stunde blieben wir dort, dann wurde zum Rückzug geblasen. Gerade noch rechtzeitig bevor die Dämmerung einsetzte und die so gefürchteten Beißfliegen über uns herfallen konnten. Wer zu langsam war, den erwischte es. 21.00 Uhr begann für die ersten die Nachtruhe. Es zog erstaunlich zügig Ruhe ein. Ein paar Nachtschwärmer gibt es allerdings immer.

Sommerlager – Tag 2 – der frühe Vogel fängt den Wurm …

… dachten sich ein paar Kinder und fingen bereits 3.45 Uhr lautstark an zu spielen. Nach einer kräftigen Ermahnung zog wieder Ruhe ein und diese hielt bis 7.00 Uhr an. Eigentlich konnte man bei diesem Wetter gleich im Bett liegen bleiben. 8°C zeigte das Thermometer. Nach dem Frühstück sah die Welt schon freundlicher aus. Es lugte etwas die Sonne zwischen den dicken Wolken hervor. Dick angezogen gingen wir auf Spurensuche zu Karl Stülpners Versteck. Das war nicht jedermanns Sache, wie jeder sich denken kann. Die Welt erkunden auf zwei Beine, dass ist uuuuunendlich anstrengend. Am Ende waren die Kids nicht zu halten und tobten durch den Wald. An den Greifensteinen machten wir Rast auf dem neuen Spielplatz. Dann bekamen die jüngeren Kinder Aufgaben zu Karl Stülpner. Sie mussten unter anderem sein Versteck finden. Dies schafften sie schnell und auch alle Fragen wurden zu unserer Zufriedenheit beantwortet. Auf dem Rückweg waren wir flott unterwegs.

Zu Mittag gab es heute Kartoffelsuppe mit Würstchen. Nach der Mittagspause hatten wir eigentlich eine Bootstour mit unseren Schlauchboten geplant. Auf Grund der Wetterlage änderten wir den Plan auf ein Waldspiel – genannt „Räuber und Gendarm“. In einem großen Waldgebiet hatten sich unsere großen Teilnehmer versteckt – die jüngeren macht, kaum zu halten, Jagd auf sie. Von Taktik allerdings keine Spur. War eigentlich auch egal, aufgestöbert unter Bäumen, im Dickicht oder eingebuddelt, gefunden wurden jedenfalls viele. Nicht genug der Bewegung. Zurück in der Jugendherberge spielten wir gleich weiter unser Lieblingsspiel „Capture the flag“. Eine Stunde lang jagten wir über das Freigelände der Jugendherberge. Zur Beruhigung kam das Abendbrot gerade recht. Dann hatten wir Disco. 90 Minuten Abrocken war angesagt. Nach einer Schnelldusche lagen alle jüngeren Kids schlafend im Bett.

 

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